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Die Montagsfrage

Alles elektrisch:  Warum sind ESD-Behälter schwarz?


Datum: 25.11.2011

Jeder kennt es: Man streift sich ein T-Shirt oder einen Pullover über den Kopf und plötzlich stehen einem die Haare knisternd in alle Himmelsrichtungen ab. Der Grund: elektrostatische Aufladung. Die Ursache dafür ist Reibungselektrizität, die zunächst zu einer unbemerkten Aufladung und dann zur unangenehmen Entladung führt. Ein Problem, das auch Transport- und Verpackungsexperten beschäftigt. Denn was im Alltag nur unangenehm ist, kann elektronische Bauteile vollständig zerstören. Im Verhältnis zur Masse verhält sich die Energie einer statischen Entladung in einen Halbleiter wie die Energie eines Blitzschlags in einen Baum.

Ladungen bis 35.000 Volt

Durch Reiben und Trennen von zwei Materialien entstehen elektrostatische Aufladungen von bis zu 35.000 Volt. Aber schon bei einer Aufladung von 20 Volt können empfindliche elektronische Bauteile zerstört werden. Manche elektronische Bauteile werden sogar schon durch den Transport in einer Plastiktüte zerstört.
Die Lösung sind Transportbehälter, die solche Ladungen ableiten können: ESD-Behälter aus leitfähigem Kunststoff. Doch warum sind diese schwarz? Das liegt daran, dass dem Kunststoff bei der Herstellung Kohlefasern und Ruß beigefügt werden. Der Kohlenstoff macht den Kunststoff leitfähig und die Boxen eben – schwarz.

Ladungs-Sicherheit

Bei boxline finden Sie selbstverständlich Stapelbehälter und Faltboxen aus leitfähigem Material. Außer an der schwarzen Farbe sind diese leicht am gelb-schwarzen Logo zu erkennen. Mit diesen Lager- und Transportbehältern sorgen Sie dafür, dass auch hochempfindliche Elektronikteile sicher und unbeschadet bei ihrem Empfänger ankommen.

Dass es bei Ihnen nur bei den richtigen Kontakten knistert wünscht Ihnen,

Ihr Thomas Walther

 

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