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Die Qual der Wahl

Kunststoff oder Holz – Welche Palette ist die richtige?


Datum: 18.06.2012

Eine Palette ist aus Holz. Sagte mein Vater immer, und zu seiner Zeit hatte er damit durchaus recht. Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Fortschritt ist auch im Palettensektor angekommen und neue Kunststoffpaletten bringen die satte und innovationsunfreundliche Holzpalettenbranche mit modernen Designs aus zeitgemäßen Materialien gehörig ins Schwitzen. An hochkomplexe Supply-Chains anpassbar, immer auf den Millimeter exakt zu fertigen, mit eingegossenen RFID-Chips permanent identifizierbar, ohne Gewichtsschwankungen bei wechselnder Feuchtigkeit, keine Gefährdung im Handling durch herausstehende Splitter oder Nägel und dank Waschanlagen sehr hygienisch – da kommt die gute alte Holzpalette nicht mehr mit.

 

  • Mediumpaletten
  • Schwerlastpaletten
  • Hygienepaletten
  • Exportpaletten
  • Sonderpaletten
 
 

 

Warum überhaupt noch Paletten aus Holz?

Dass die Holzpalette dennoch eine marktbeherrschende Stellung besitzt, liegt vor allem daran, dass es sie noch millionenfach gibt und sie aus Gewohnheit genutzt wird. Sie gehört zum Status Quo und erfüllt ihren Zweck zuverlässig auf althergebrachten Transportwegen. Aber der Transport von Waren mithilfe des Europaletten-Tauschsystems ist viel teurer als von den meisten Unternehmen kalkuliert. 48 Prozent der Kosten des Europaletten-Tauschs entstehen bei der Rückholung der Paletten. Verluste schlagen mit neun Prozent zu Buche, 26,5 Prozent der Kosten gehen zurück auf mangelhafte Palettenqualität, und der Verwaltungsaufwand beim Tausch macht 16,5 Prozent aller Kosten aus.
Und eins ist klar bei qualitativ hochwertigen Kunststoff-Paletten: hier lassen sich gegenüber der Holzpalette mind. 26,5% der Prozesskosten sparen, weil die Reparaturkosten gegen Null gehen. Der Rückzug der Holzpalette hängt auch mit dem tiefgreifenden Wandel der Transportbranche zusammen. Kosten werden immer genauer auf Einsparungspotentiale überprüft, und 26% lässt sich hier keiner gerne entgehen. Hinzu kommt der technische Fortschritt: Computergesteuerte automatische Förderanlagen ersetzen die Zettelwirtschaft der Gabelstaplerfahrer. Und in solch hochmodernen Umschlagsystemen kann ein vorstehender Nagel oder eine nicht exakt passende Palette zu stundenlangem Stillstand führen.

Rückzugsgefechte

Die Sprecher der Holzpalettenindustrie haben die Zeichen der Zeit erkannt und führen nun Rückzugsgefechte. So wird ins Feld geführt, dass Holz Keime abtöte und Kunststoff nicht. Das mag hilfreich sein – für das Transportgut, das direkt mit dem Holz in Berührung kommt, aber ist das wünschenswert? Und abwaschbar wird eine Holzpalette dadurch noch lange nicht. Und genau darin liegt der hygienische Vorteil des Kunststoffs. Auch die Recyclingvorteile von Holz schwinden dramatisch, seit der Kölner Umweltdienstleister interseroh ein neues Recycling-Compound entwickelt hat, das alle Parameter neuer Rohstoffe erfüllt.
Der Zug zur Zukunft der Transportpalette rollt schon – steigen Sie ein. Schauen sie sich an, wie moderne Kunststoffpaletten von boxline Ihre Logistik verändern können: individuell, innovativ und auf den Millimeter genau.

Herzlichst,

Ihr Thomas Walther

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