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Blickpunkt NRW: Markt für Logistikimmobilien im Wandel

Globale Märkte, Vernetzung von Unternehmen und Kostendruck stellen viele Firmen vor neue Herausforderungen. Eine leistungsfähige Logistik ist der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Wichtiger Bestandteil der Logistikstrategie: die richtige Logistikimmobilie.
In NRW gefragt sind vorrangig moderne Logistikimmobilien mit einer guten Autobahnanbindung, uneingeschränkter 24-Stunden-Nutzung und technischen Spezifikationen wie Hallenhöhen von 10-12 m UKB (nutzbare Höhe), eine großzügige Andienungszone sowie ausreichend Tore (mindestens ein Rampentor pro 1.000 qm Hallenfläche). Als strategische Antwort auf die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegene Nachfrage nach modernen Logistikimmobilien wurden neue Flächen erschlossen, beispielsweise durch Neubau in Grevenbroich-Kapellen oder im Rahmen von Refurbishment (Aufarbeitung) in Neuss-Grimlinghausen. Jetzt dreht sich der Markt in NRW in mehrerer Hinsicht: Spekulativ errichtete Flächen sind größtenteils vermietet. Kurzfristig benötigte moderne Flächen standen dem Markt in den vergangenen 12-24 Monaten nicht zur Verfügung.
Mietverträge aus modernen Logistikimmobilien laufen aus
In 2008 wurden und werden dem Markt in NRW freie drittverwertbare Flächen angeboten. Beispielsweise wird das moderne und funktionale Logistikobjekt in Grevenbroich-Kapellen demnächst dem Markt zugeführt. Der Vorteil: Die Flächen sind sofort verfügbar und können vom Nutzer kurzfristig bezogen werden. Weitere moderne Flächen, die kurzfristig geräumt werden, stehen dem Markt in Mönchengladbach und in Dortmund (jeweils ca. 20.000 qm) zur Disposition.
Maßgeschneiderte Immobilien bei kürzerer Bauzeit
Projektentwickler bauen zukünftig weniger spekulativ. Die Ansprüche der Kunden von Neubau-Immobilien steigen, wie beispielsweise in der Textillogistik mit ihren Value-Added-Services und den dementsprechenden zusätzlichen Fertigungsflächen, 16 m Blickpunkt NRW: Markt für mehr. Für Projektentwickler, die zunehmend aufgefordert sind, maßgeschneidert zu bauen, stellt sich damit die Frage der Drittverwertbarkeit eminenter und schneller. Die Lösung: Errichtung von maßgeschneiderten Logistikimmobilien in Top-Lagen. UKB anstatt 10,50 m oder einem zusätzlich errichteten Gefahrgutlager.

Bei der Kontraktpolitik haben sich die Vertragslaufzeiten in den vergangenen Jahren kontinuierlich verkürzt. Laufzeiten von drei Jahren oder weniger sind keine Seltenheit

Nettomietpreise in den NRW-Ballungsgebieten
Alle Angaben pro qm/mtl.
Ruhrgebiet: von 2,00 bis 4,50 Euro
Düsseldorfer Marktgebiet: 3,00 bis 5,60 Euro
Kölner Marktgebiet: 3,00 bis 5,00 Euro

Die Grundstücksknappheit der letzten zwei bis drei Jahren schwappt auch auf das Ruhrgebiet über. Generell vorrangig nachgefragt werden aktuell Flächengrößen zwischen 1000-5000 qm. Größere Flächennachfragen wurden bereits befriedigt oder kommen noch. Durch die EU-Osterweiterung und die damit verbundenen Konzentrationen von Logistik-Hubs, entsteht eine hohe Flächenknappheit am bisher stark nachgefragten Markt. Besonders der teure holländische Logistikstandort Venlo ist davon betroffen. Immer gefragter ist dabei ein auf deutscher Seite für die Logistik interessantes Gebiet: Am Niederrhein rund um Viersen, Kempen, Neukirchen, Krefeld bis hin nach Mönchengladbach können sich zukünftig Unternehmen Alternativen mit einem ordentlichen Mietpreisgefüge erschließen. Besonders für Benelux-orientierte Nutzer sind die neuen linksrheinischen Standorte interessant. Weitere Flächen mit Trimodalität (Gleis, Wasser, Straße) entstehen in Duisburg. Sie stehen ab dem ersten und zweiten Quartal 2009 zur Verfügung.

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