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Intralogistik trotz Krise

Maßnahmen zur Kostenreduzierung, Outsourcing und verstärkte Vertriebsmaßnahmen - darin sehen, einer neuen Studie zufolge, Unternehmer probate Wege, die derzeitige Wirtschaftskrise zu meistern. Die Ulmer Logistikberatung IWL AG hatte in einer Online-Umfrage mehr als 150 Intralogistik-Dienstleister sowie -Hersteller, -Berater und -Anwender zu aktuellen Trends und Tendenzen befragt.

Überraschend: In der Mehrheit sahen die Teilnehmer ihre eigene Position deutlich positiver als die gesamtwirtschaftliche Lage. Hier kommen vermutlich vor allem Akquisitionen aus dem Vorjahr zum Tragen; die Initiatoren der Studie gehen davon aus, dass viele Unternehmen daher die Auswirkungen der Krise erst mit bis zu einem Jahr Verzögerung spüren werden. Zeit genug, sich durch intensive Bedarfsanalysen und individuelle Krisenpläne auf raueres Klima in den Märkten vorzubereiten? Nur die wenigsten Unternehmen sind auf wirtschaftliche Notzeiten eingestellt, auch dies ist ein Ergebnis der IWL-Studie.

Zur Bewältigung der Krise erwarten die Befragten auf Seiten der Unternehmen vor allem Kostenreduzierungen, etwa bei Investitionen in Immobilien oder Fahrzeuge. Für das eigene Unternehmen rechnen über 75 Prozent der Teilnehmer indes mit keinen nachhaltigen oder nur mäßigen Beeinträchtigungen. Am stärksten betroffen sind derzeit Logistik-Dienstleister, während Hersteller die Regression weniger stark spüren. Um dem allgemeinen Wirtschaftstrend entgegenzusteuern, verstärken Logistik-Anbieter ihre Vertriebsmaßnahmen; Logistik-Dienstleister passen hingegen Investitionen und Kapazitäten an. Jeweils knapp die Hälfte aller Befragten räumte Auftragsrückgänge und Zahlungsverzögerungen auf Kundenseite ein. Echte Chancen sehen die Teilnehmer der Befragung allenfalls in der verstärkten Nutzung von Netzwerken sowie im Outsourcing von Logistikfunktionen.

Die ausführlichen Studienergebnisse stehen unter www.iwl.de zum Download bereit.

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