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WITRON: System mit Charakter

Die spanische Supermarktkette Mercadona und der deutsche Generalunternehmer WITRON bauen ihre Partnerschaft weiter aus. Mercadona realisiert bereits ihr viertes Distributionszentrum mit WITRONOPM-System.

Ende Dezember 2008 erhielt der Parksteiner Generalunternehmer WITRON Logistik und Informatik von der spanischen Supermarktkette Mercadona den Auftrag für die Planung und Realisierung eines Distributionszentrums im nordspanischen Leon. Von Leon aus sollen zukünftig bis zu 170 Filialen beliefert werden. Wie in den bereits vorausgegangenen, gemeinsam realisierten Distributionszentren, kommen auch an diesem Standort die modular aufgebauten WITRON-Standard-Kommissioniersysteme OPM (Order Picking Machinery) und DPS (Dynamic Picking System) zum Einsatz. Die Supermarktkette Mercadona gilt in Spanien als expansivstes Unternehmen der Branche, beschäftigt 60.000 Mitarbeiter, betreibt 1.210 Filialen und der Jahresumsatz lag 2007 bei ca. 14 Milliarden Euro.

Hochdynamisch und fehlerfrei

Die Anlage in Leon besteht aus einem 28- gassigen Traylager mit 176.500 Stellplätzen. Pro Tag kommissionieren zukünftig sechzehn COM-Maschinen komplett ohne Personaleinsatz 146.000 Handelseinheiten hochdynamisch, filialgerecht und frei von Kommissionierfehlern auf Ladungsträgern. Zusätzlich werden in einem DPS-System mit 6.800 Stellplätzen an sechs Arbeitsplätzen pro Tag weitere 9.000 kleinvolumige Handelseinheiten in Auftragsbehälter gepickt. Eine innovative Besonderheit am Standort Leon ist, dass Filialaufträge, die ausschließlich auf Halbpaletten ausgeliefert werden, ebenso automatisiert direkt von Regalbediengeräten kommissioniert werden können. Alle Bestellungen aus den unterschiedlichen Kommissionierbereichen werden vor der Auslieferung auftragsbezogen zusammengeführt.

Ein 18-gassiges Palettenhochregallager mit ca. 18.000 Stellplätzen versorgt das OPMund das DPS-System mit Nachschub. Auch erfolgt im Hochregallager das automatische Zusammenkommissionieren von Voll- und Halbpaletten. Das gesamte Artikelspektrum des Standortes umfasst etwa 5.900 verschiedene Produkte aus dem Trockensortiment.

Erfolgreiche Partnerschaft

Mit diesem Projekt setzen die Unternehmen Mercadona und WITRON ihre 2004 begonnene Partnerschaft weiter erfolgreich fort. WITRON hat für Mercadona am Standort Ciempozuelos (Nähe Madrid) bereits in zwei Distributionszentren für Trockensortiment- und temperaturgeführte Logistik OPM- und DPS-Lösungen realisiert. Am Standort Ribarroja (Nähe Valencia) ist eine weitere OPM-Anlage in der Tiefkühllogistik erfolgreich in Betrieb. Nach produktiver Nutzung des neuen Standortes Mitte 2010 werden in den Trockensortiment-, Frische-, und Tiefkühlbereichen der vier Mercadona- Distributionszentren bereits 98 WITRONCOM- Maschinen im Einsatz sein. Die bisher gemeinsam realisierten Projekte sind ein deutliches Zeichen für die Kundenzufriedenheit und belegen die Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und hohe Verfügbarkeit der eingesetzten WITRON-Technologie.

COM = Case Order Machine

Jeder kennt noch die alten Greif- und Saug- Roboter, die zur Warenkommissionierung eingesetzt werden. Doch die COM-Technologie von Witron verfolgt ein ganz anderes Prinzip. So werden die verschiedenen Handelseinheiten ausschließlich geschoben, dabei spielen Größe, Form und Gewicht nur eine geringe Rolle. Die einzelnen Waren werden, nach Anlieferung, bei der Depalettierung auf Trays beladen, um die Kommissionierung der Paletten der COM überlassen zu können. Vollautomatisch stellt das System die jeweiligen Paletten für die Abholung zusammen und umwickelt diese noch eigenständig mit Kunststofffolie, um sie am Ende transportsicher versenden zu können.

Regalbefüllung wie von Zauberhand

Mit dem Shelf Replenishment System (SRS) zur automatischen Regalbefüllung in der Filiale gibt WITRON einen Einblick in eine neue Lösung zur nachhaltigen Senkung der Personalkosten und zur Optimierung der Abläufe in den Filialen des Lebensmittelhandels. Denn der Großteil der Logistikkosten im Bereich Retail fällt am Point of Sale an, hervorgerufen durch hohen personellen Aufwand beim Befüllen der Regale, durch den Aufwand beim Gestalten der Produktfront (Facing) sowie durch das Managen von Out-of-Stock-Situationen. Technisch sei die neue Lösung ausgereift, versichert der Hersteller. Er befindet sich in Gesprächen mit Bestandskunden und einem Regalhersteller; ein erster SRSPraxiseinsatz in einer Filiale soll in diesem Jahr starten. Ziel ist die Ermittlung der Akzeptanz durch den Endkunden, sowie die Verfügbarkeit der Lösung während des täglichen Geschäfts, die Reaktion des Systems auf unterschiedlichste Situationen eines Einkaufstages und die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Für Witron ist das die Vision einer Ausweitung einer mechanisierten Supply Chain bis hinein in die Regale der Shops.

Regalbestand bestimmt Nachschub automatisch

Die Shuttles transportieren die Waren lautlos in einer Nachschubgasse, die direkt in das Regal integriert und damit für den Endkunden nicht zu sehen ist. Die Verkaufsfront selbst besteht aus passiven Regalen ohne Sensorik mit einer spezifischen Antriebstechnik. Der Regalbestand wird automatisch mit Hilfe eines Scanners erfasst, der sich auf dem Shuttle befindet und so das mögliche Nachschubvolumen im Regal direkt bestimmen kann. Die Befüllung der Regale erfolgt durch die eingesetzte Technik ohne Personaleinsatz und für den Kunden fast unbemerkt, während er einkauft.

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