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Kanban auf der Datenautobahn: Ein Turbo für den alten Motor

Heutzutage werden bewährte Methoden gern über Bord geworfen, sobald neue Technologien faszinierende Perspektiven bieten. Oft bleibt es bei den Perspektiven. Das Beispiel Kanban zeigt, wie durch die Kombination moderner IT-Technik mit einem erprobten Verfahren große Fortschritte in der Produktionslogistik erzielt werden können.

1947 wurde das Kanban-Verfahren im Rahmen des Toyota Produktionssystems eingeführt. Sinn von Kanban ist, im Rahmen einer Serienfertigung eine aufwendige Planung von Einzelteil-Lieferungen durch ein simples Anforderungsprinzip zu ersetzen. Karten begleiten jeden Teile-Behälter, die automatisch Nachbestellungen auslösen, sobald eine gewisse Mindestmenge am Produktionsort erreicht ist.

Kanban funkt jetzt zur IT

Das System hat seine Grenzen, etwa durch eine grundsätzlich festgelegte Menge an Einzelteilen, die sich im Umlauf befinden. Um auch kurzfristige Mehrproduktion oder variantenreiche Fertigungen mit Kanban bewältigen zu können, wurden moderne IT-gestützte Systeme entwickelt. Kombiniert mit Barcodes oder RFID-Funktechnik können so papierlose Bestellvorgänge selbst über Kontinentalgrenzen hinweg realisiert werden. Ausführliche Infos zu Kanban und zu seinen modernen Ablegern gibt es in einem Logistik-Ratgeber auf der Web-Seite www.boxline.de, in der Rubrik „Mehrweg-Guide“ unter dem Punkt „Logistik-Ratgeber“.

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